Auf ein gutes neues Jahr

 

Kommunalpolitik muss auch jenseits von Corona stattfinden

 

Das Jahr 2021 ist jetzt gut eine Woche alt. So langsam finden wir in einen Alltag zurück, der immer noch durch das Thema des Jahres 2020 und die sich hieraus ergebenden Beschränkungen bestimmt wird: Corona! Dieses Virus hat nach wie vor die ganze Welt fest im Griff und es fällt schwer, den Blick auf Wachtberg zu richten. Doch auch hier gibt es drängende Probleme, die nach dem Motto: Es wird auch ein Leben nach Corona geben, angegangen werden müssen.

 

Zu den zentralen Themen in Wachtberg zählt die Schaffung bezahlbaren Wohnraums. Die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung und die Entwicklung am Immobilienmarkt lassen es nach Überzeugung der Wählergemeinschaft Unser Wachtberg alternativlos erscheinen, dass sich die Gemeinde hier stärker engagiert. Unser Wachtberg fordert, dass in Wachtberg auch für „Normalverdiener“ und Menschen mit geringem Einkommen bezahlbarer Wohnraum und auch bezahlbarer Eigentumserwerb möglich sein muss. 

 

Diese Notwendigkeit zeigt deutlich der Blick auf das Baugebiert „Roggenacker“. Hier lobten im Dezember Vertreter von CDU und GRÜNEN wie gut es gelungen sei, mit einen Kompromiss Platz für 60 Bewohner zu schaffen. Nur ein „Kompromiss“ bei maximaler Ausnutzung der Bebaubarkeit und Preisen für ein rd. 155 qm großes Reihenmittelhaus von über 530.000 € (für die die noch umrechnen: das sind deutlich mehr als 1 Mio. DM) zeigen, dass sich etwas ändern muss, will die Gemeinde sich nicht auf die Ansiedlung der Wohlhabenden und Reichen beschränken. Ein Handwerker, eine Krankenschwester, ein Pfleger oder eine Erzieherin

mit Familie können sich so jedenfalls in Wachtberg keine Bleibe leisten. Das wollen wir nicht!

 

Unser Wachtberg möchte daher, dass über neue Wege nachgedacht wird. Wir haben daher für die nächste Sitzung des Planungsausschuss beantragt, das Thema Baulandmanagement erneut aufzugreifen.  

 

Ein Baulandmanagement könnte es der Gemeinde ermöglichen, das Heft des Handelns wieder stärker in die Hand zu nehmen. Sie könnte selbst planen und entscheiden, was und wie gebaut werden soll. Es könnten auch Grundstücke an Bauwillige verkauft werden, die nicht alles fertig von einem Investor erwerben müssten, statt mit Eigenleistung die eigenen 4 Wände zu erschaffen. Auch die Gründung einer eigenen Entwicklungsgesellschaft sollte überlegt werden, über die u.a. geförderter Wohnraum geschaffen werden könnte.

 

Unser Wachtberg will zudem erste Schritte zur Neuordnung der Wahlkreise und zur Verkleinerung des Rates einleiten. Die einer Entscheidung des Landesverfassungsgerichts geschuldete Neuordnung überzeugt nicht. Auch braucht eine Gemeinde mit 21.000 Einwohner*innen keinen Rat mit 50 Mitgliedern. Nur zum Vergleich: Die Stadt Bonn ist bei 16mal mehr Einwohnern mit einem aus 66 Mitgliedern bestehenden Rat auch ausreichend arbeitsfähig. Wir haben daher beantragt, dass die Verwaltung darstellen soll, wie eine Neuordnung bei einer geringeren Anzahl an Wahlkreisen aussehen könnte und wie sich dies auf die Größe des Rates auswirken würde.

 

Beide Anträge können Sie hier nachlesen.

 

Sie sehen, es bleibt 2021 auch kommunalpolitisch spannend. Und wenn Sie noch einen guten Vorsatz für das neue Jahr frei haben, dann vielleicht den, sich künftig mehr in die Themen der Gemeinde mit einzumischen. Wir würden uns auch weiter über jede Kontaktaufnahme und über Hinweise, wo Sie Handlungsbedarf sehen, freuen.


Frohe Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr!

Liebe Wachtbergerinnen, liebe Wachtberger,

 

Wenn wir jetzt einander ein frohes und gesundes Weihnachtsfest wünschen, dann schwingen die Angst vor einem gefährlichen Virus mit und die Sorge um Menschen, die wir lieben. Bei aller Einsicht in die Notwenigkeit, dem Virus möglichst wenige Chancen zur weiteren Verbreitung zu geben, kümmern uns, die wir gesund sind, doch auch die Verzichte auf Begegnungen. 

 

Ganz anders stellt sich diese Zeit aus der Sicht derer aus, die von Erkrankung betroffen sind oder die im Familien- und Freundeskreis Covid-19-Patienten haben. Sie bangen oft um ihr Leben und bedürfen vielfältiger medizinischer, aber auch zwischenmenschlicher Hilfe. 

 

Hinzu kommen oft finanzielle Sorgen. Das monatliche Auskommen ist nicht mehr gesichert, weil Kurzarbeit angeordnet wurde oder der eigene Betrieb nur eingeschränkt arbeiten kann oder sogar geschlossen ist. Da hilft die staatliche Unterstützung, aber ein Ersatz für das eigene Einkommen ist das nicht.

 

So stehen wir in einer großen Bewährungsprobe, in der staatliche Kompetenz und gesellschaftliche Solidarität Hand in Hand zusammenwirken müssen. 

 

Wir von Unser Wachtberg möchten daher all` jenen danke sagen, die sich engagieren, um die Beeinträchtigungen für jeden von uns so gering wie möglich zu halten – oft sogar unter eigenem Risiko. Egal ob in ehrenamtlicher Tätigkeit oder von Berufs wegen, ob in Vereinen, in Nachbarschaftshilfe, im Gesundheitswesen, der Pflege, der Gemeindeverwaltung, oder….. DANKE!

 

Dass all` das – und vieles mehr – nicht ohne die Beteiligung unserer Bürger*innen gelingen kann, ist unsere Grundüberzeugung. Dafür haben uns sehr viele von Ihnen auch ihre Stimme gegeben. Mit diesem Rückhalt werden wir Ihre und unser aller Interessen mit unserem jetzt 8-köpfigen Team im Gemeinderat, dieses verstärkt durch Sachkundige Bürger*innen, in Ausschüssen und in Ortsausvertretungen, Raum und Stimme geben. 

 

Angesichts der Themenfülle und Weichenstellungen, die in den kommenden fünf Jahren gemeistert werden müssen, setzen wir ganz bewusst, offen und transparent mit auf Ihr Wissen, Ihre Überlegungen und Ihre Überzeugungen. Niemand hat auf alle Fragen eine Antwort. Aber da, wo Sie Fragen und / oder Antworten haben, können sich für alle in Wachtberg gute Chancen auf eine nachhaltige Entwicklung ergeben, in eine bessere, solidarische und mehrheitlich nicht nur akzeptierte, sondern auch mitgetragene Zukunft. 

 

 

Als erstes wollen wir Anfang nächsten Jahres zwei Punkte aufgreifen, bei denen wir uns dringend eine Veränderung wünschen.

 

Die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung und die Entwicklung am Immobilienmarkt lassen es alternativlos erscheinen, dass sich die Gemeinde in diesem Bereich stärker einbringt. Die Gemeinde muss sich nach unserer Überzeugung endlich engagieren, damit in Wachtberg auch für „Normalverdiener“ bezahlbarer Wohnraum und bezahlbarer Eigentumserwerb möglich werden. Dies zeigt z.B. deutlich der Blick auf das Baugebiert „Roggenacker“. Preise für ein Reihenmittelhaus mit rd. 155 qm zu einem Preis von über 530.000 € (für die die noch umrechnen: das sind deutlich mehr als 1 Mio. DM) zeigen, dass sich etwas ändern muss, will die Gemeinde sich auf nicht die Ansiedlung der Wohlhabenden und Reichen beschränken. Ein Zimmermann mit Frau und Kind würde jedenfalls wohl auch hier keine Bleibe finden. Unser Wachtberg wird daher zusammen mit hoffentlich vielen Mitstreitern einen erneuten Versuch unternehmen, dass sich die Gemeinde auf den Weg in ein Baulandmanagement begibt. In diesem Zusammenhang soll auch die Gründung einer eigenen Entwicklungsgesellschaft in den Blick genommen werden.

 

Weiter wollen wir erste Schritte einleiten, die auf eine Verkleinerung des Rates für die nächste Wahlperiode zielen. Eine Gemeinde mit 20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern benötigt keinen Rat mit 50 Personen. Nur zum Vergleich: Die Stadt Bonn, die 16mal mehr Einwohner als Wachtberg hat, ist mit einem aus 66 Mitgliedern bestehenden Rat ausreichend arbeitsfähig.

 

Sie sehen, auch politisch bleibt es spannend. 

 

 

Diese Chancen würden wir gerne mit Ihnen teilen und nutzen. Auch wenn wir uns dazu aktuell nicht zusammensetzen können: Zusammenfinden können wir uns schon. Kontaktieren Sie unsere Mandatsträger oder wenden Sie sich über unser Kontaktformular  an uns. 

 

Mit diesem „Ganzjahreswunsch“ an Sie verbunden, wünschen wir Ihnen von Herzen eine stille „Heilige Nacht“ und beglückende Tage im engsten Kreis von Familie und Freunden und ein gesundes Neues Jahr 2021.


Unser Wachtberg mit deutlichen Zuwächsen

Wahlergebnis ist klarer Auftrag der Wählerinnen und Wähler

Zunächst einmal möchten wir allen Wählerinnen und Wählern DANKE sagen. Danke für Ihr Vertrauen, danke aber auch dafür, dass Sie zur Wahl gegangen sind und damit in großer Zahl dem neuen Rat Ihre Legitimation und Ihren Auftrag erteilt haben!

 

Danke aber ganz besonders für Ihre Stimme für Unser Wachtberg, für jede einzelne! 

 

Den Ausgang der Wahl haben wir zwar in der Tendenz erhofft. Unser Wachtberg hat aber keineswegs mit einem derart starken Votum gerechnet. Ein Zuwachs von 6,52 % und eine Verdopplung der Anzahl der Mandate gegenüber der letzten Wahl sind ein starkes Signal, das Sie gesetzt haben! 

 

Ihr Votum für Unser Wachtberg ist das deutliche Zeichen, dass die von uns besetzten Themen Sie erreicht haben. Wir sind fest davon überzeugt, dass die Weichen für die Entwicklung unserer Dörfer und Landschaften nur im engen Dialog mit Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern, gestellt werden können. Das ist unser Credo! 

 

Das Ergebnis der Wahl sehen wir daher als klare Aufforderung, unseren in den letzten 6 ½ Jahren beschrittenen Weg konsequent weiter zu gehen. 

 

Im Ausgang der Wahl sehen aber auch ein klares Signal an die anderen Parteien -in erster Linie an CDU und UWG-, besonders in der Baulandpolitik andere, sehr viel maßvollere Wege zu gehen, als es das Verhalten in der letzten Wahlperiode und manche Ankündigungen erwarten oder befürchten lassen. 

 

Im nächsten Rat werden wir mit einem achtköpfigen Team vertreten sein. Wir freuen uns auf die Arbeit und die nächsten 5 Jahre, die wir auch weiterhin gerne mit Ihnen gestalten wollen. Kommen Sie mit Ihren Themen auf uns zu, oder besser noch, arbeiten Sie mit. Sie sind uns herzlich willkommen!


Kommunalwahl 2020

Vielen Dank für Ihr Vertrauen!


Zukunftswerkstatt Wachtberg

Überlegungen zu einem Verkehrsentlastungskonzept für Wachtberg


Unser Wachtberg warnt vor Dammbruch beim Bauland

Abstimmung zu Arzdorfer Bauvorhaben im Landschaftsschutzgebiet entlarvt CDU-Strategie / Ortsvertretung zügig beteiligen


Unser Wachtberg gegen Windräder in Fritzdorf / Arzdorf / Adendorf

Eilantrag für die Sitzung des PUA am 1.09.2020

Unser Wachtberg reicht am 22.08.2020 ein Eilantrag mit Thematik Windräder in Fritzdorf/Arzdorf/Adendorf ein.


Verwechslungsgefahr – oder von Schafs- und Wolfspelzen

Szenen aus Wachtberg – UWG sucht in der Darstellung auffallend die Nähe zu Unser Wachtberg - nicht nur bei den Plakaten


Unser Wachtberg tritt mit 19-köpfigem Team an

Mit 11 Leitsätzen unter dem Motto „Das Paradies Wachtberg schützen und planvoll weiterentwickeln!“ wirbt die drittstärkste Fraktion im Gemeinderat um Wählerstimmen

Bei der letzten Kommunalwahl erstmals als Wählergemeinschaft „Unser Wachtberg“ angetreten, wird „Unser Wachtberg“ auch bei der Kommunalwahl im September mit einem19-köpfigen Team an den Start gehen. Bei der in Werthhoven durchgeführten Aufstellung der Kandidatinnen und Kandidaten zeigte sich der Vorsitzende der mittlerweile drittstärksten Fraktion im Wachtberger Gemeinderat, der Direktor des Amtsgerichts Siegburg Ulrich Feyerabend, zuversichtlich, die kritisch-konstruktive Arbeit von „Unser Wachtberg“ in ein gutes Wahlergebnis umzumünzen. „Wir haben aus vielen Reaktionen der Bürgerinnen und Bürger aber auch der etablierten Parteien den Eindruck gewonnen, dass unsere Art, politische Fragen aufzugreifen und zu entscheiden, in den vergangenen sechs Jahren viel Sympathie und Anerkennung gefunden hat. Wir würden diesen Politikstil gerne mit noch mehr Köpfen fortsetzen“, so Feyerabend. „Wir glauben, dass wir den Wählerinnen und Wählern mit unseren Kandidatinnen und Kandidaten aus der Mitte der Gesellschaft mit ihren unterschiedlichen beruflichen Hintergründen, ihrem Engagement in den Orten und Vereinen sowie ihren menschlichen Erfahrungen ein sehr gutes personelles Angebot machen“, so Feyerabend.

 

Die Mitgliederversammlung von „Unser Wachtberg“ wählte für die Wahlkreise folgende Besetzung: 

 

·       Adendorf Trutz Ludwig (Betriebswirt) und Karin Christof (Ärztin)

·       Fritzdorf Uli Winterscheid (Soldat i.R.)

·       Berkum Sabine Feddern (Dipl. Biologin) und Christian Feddern (Dipl. Informatiker)

·       Gimmersdorf mit Züllighoven Siggi Vogel (Polizeibeamter a.D.)

·       Ließem (mit Pech) Andreas Löllgen (Kaufmann) und Karin Löllgen (Tagesmutter) 

·       Niederbachem Jutta von der Gönna (Wissenschaftliche Mitarbeiterin Uni Bonn), Detlev Schmitt (Rentner), Helmuth Weber (selbständiger Berater) sowie Ulrich Feyerabend (Richter)

·       Oberbachem Marc Rünger (Redakteur)

·       Pech Rafael Schwarzenberger (Softwareentwickler) sowie Andreas Loewe (CAMO - ADAC Luftrettung)

·       Villip  (+ HolzemSabine Heinen (Kita-Leiterin) und Mira Schwarzenberger (Lehrerin)

·       Villiprott Ulf Hausmanns (Journalist)

·       Werthhoven Jürgen Güttes (Sanitär und Heizungsbauer).

 

Angeführt wird die Reserveliste von der 36-jährigen Mira Schwarzenberger. Die zweifache Mutter genießt als stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende der Ortsvertretung Villip große Anerkennung, auch außerhalb der politischen Szene. Es folgen auf den weiteren Plätzen Ulrich Feyerabend und die bisherigen Ratsmitglieder Jutta von der Gönna, Christian Feddern und Ulf Hausmanns.

 

Wir laden auch alle Wachtbergerinnen und Wachtberger ein, sich ein Bild von den Zielen der Wählergemeinschaft zu machen. Diese sind in 11 Leitsätzen zusammengefasst, die von der Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen wurden. Unser Motto lautet: „Das Paradies Wachtberg“ schützen und planvoll weiterentwickeln!“. Sie finden die Leitsätze hier.